Schnupfen Sinusitis

Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlen-Entzündung

Nasennebenhöhlen

Vom einfachen Schnupfen zur Nasennebenhöhlen-Entzündung

Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume in den Gesichtsknochen auf beiden Seiten der Nase, die in die Nase münden. Wie die Nase, sind auch die Nasennebenhöhlen mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Auch sie haben die Aufgabe, die Atemluft zu erwärmen und anzufeuchten. Es besteht außerdem eine Verbindung von der Nasenhöhle zum Mittelohr, weshalb vor allem bei kleinen Kindern ein Schnupfen manchmal zu einer Mittelohrentzündung führt.

Die Entzündung der Nasennebenhöhlen ist eine der häufigsten Krankheiten der Atemwege. Sie kann kurzzeitig auftreten (akute Sinusitis), aber auch länger als zwei oder drei Monate andauern (chronische Sinusitis). Da es bei einer Verschleppung der Krankheit zu einer Ausbreitung der Entzündung z.B. in den Bereich der Augehöhle, des Stirnbeins oder sogar der Nerven und des Gehirns kommen kann, sollte sie vor allem bei Fortbestehen der Beschwerden nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Mit Hilfe von Antibiotika (bei einer bakteriellen Infektion) oder pflanzlichen Arzneimitteln ist eine Sinusitis in der Regel gut behandelbar. Befragen Sie dazu am besten Ihren Arzt oder Apotheker.