Schnupfen Sinusitis

Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlen-Entzündung

Schnupfen Sinusitis

Vom einfachen Schnupfen zur Nasennebenhöhlen-Entzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) tritt meistens dann auf, wenn sich die Schleimhautentzündung eines Schnupfens auf die Nasennebenhöhlen ausbreitet. Drei Viertel aller akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen entstehen aus einem banalen Schnupfen. Während ein einfacher Schnupfen zwar unangenehme Symptome haben kann, aber relativ harmlos ist, sollte eine Entzündung der Nasennebenhöhlen auf jeden Fall ernst genommen werden.

Bei einer Sinusitis sind die Schleimhäute in den Nebenhöhlen angegriffen, wodurch es zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie

  • einer verstopften Nase,
  • einem Druckgefühl und Schmerzen im Bereich der Wangenknochen oder
  • einem Druckgefühl und Schmerzen über den Augen kommen kann.
Die Symptome werden in der Regel beim Bücken schlimmer und halten meist eine gute Woche an. Neben einem starken Krankheitsgefühl kann auch leichtes Fieber auftreten.

Infektionen der Atemwege sollten grundsätzlich ernst genommen werden. Normalerweise heilt eine akute Sinusitis ohne Folgen aus. Wird diese jedoch nicht rechtzeitig oder richtig behandelt, kann es zu einem chronischen Verlauf oder sogar zu ernsten Komplikationen kommen, wenn sich die Krankheitserreger weiter ausbreiten. Deshalb sollten Sie, wenn Ihre Beschwerden länger als drei Tage andauern oder hohes Fieber hinzukommt, dringend einen Arzt aufsuchen.

Erklärung Sinusitis bei Wikipedia